Verschick Passwörter, PINs und private Infos, ohne dass sie irgendwo liegen bleiben. Verschlüsselt auf deinem Handy, nach dem Lesen gelöscht, spätestens nach 8 Stunden.
Mit Passwort braucht der Empfänger beides: Link und Passwort. Schick sie über verschiedene Wege, z. B. Link per WhatsApp, Passwort per Anruf.
Du erstellst einen Anfrage-Link und schickst ihn der Person, von der du etwas brauchst. Ihre Antwort kann nur auf diesem Gerät geöffnet werden. Selbst wer beide Links abfängt, kann nichts lesen.
Schick diesen Link an den Empfänger. Er funktioniert genau einmal.
Passwort nicht in dieselbe Nachricht packen – lieber anrufen oder separat schreiben.
Siegel ist kostenlos und lebt von Unterstützung.
Schick diesen Link an die Person, die dir etwas schicken soll. Die Antwort öffnest du dann hier auf diesem Gerät. Gültig für 8 Stunden.
Für maximale Sicherheit: Vergleicht den Code kurz am Telefon. Die andere Person sieht ihn vor dem Absenden. Stimmt er überein, kann niemand dazwischengefunkt haben.
Was du hier schreibst, kann nur die Person lesen, die dir diesen Link geschickt hat – auf ihrem eigenen Gerät. Nicht mal wir.
Frag kurz nach, ob der Empfänger denselben Code sieht. Wenn nicht: nichts senden.
Sobald du sie öffnest, wird sie gelöscht. Lies sie also erst, wenn du bereit bist.
Hat geholfen? Siegel bleibt nur dank Unterstützung kostenlos.
Für alle, die genau wissen wollen, was passiert. Kein Marketing, nur Technik – inklusive der Dinge, die wir nicht leisten können.
Siegel ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt nach dem Zero-Knowledge-Prinzip: Ver- und Entschlüsselung passieren ausschließlich im Browser. Der Server speichert nur Chiffretext und einen Prüfwert. Schlüssel, Passwörter und Klartext erreichen ihn nie.
crypto.getRandomValues./#n.ID.SCHLÜSSEL. Alles hinter dem # schicken Browser grundsätzlich nicht an Server.Schlüssel und Passwort werden kombiniert durch Argon2id gejagt (46 MiB Speicher, 2 Durchläufe) – der Gewinner der Password Hashing Competition und Empfehlung von OWASP. Der hohe Speicherbedarf macht Angriffe mit Grafikkarten oder Spezial-Chips unwirtschaftlich. Passwörter werden vorher Unicode-normalisiert, damit „ä“ auf jedem Gerät gleich ist.
Online-Raten ist auf 3 Versuche begrenzt, danach löscht der Server die Notiz. Offline-Raten setzt voraus, dass jemand gleichzeitig den Link und die Datenbank erbeutet hat – und dann bremst Argon2.
Der Empfänger erzeugt ein ECDH-Schlüsselpaar (P-256). Der private Schlüssel wird als nicht exportierbares Objekt im Browser gespeichert – nicht mal ein Skript auf der Seite kann ihn auslesen. Der öffentliche Schlüssel steckt im Anfrage-Link.
Der Absender erzeugt ein Einmal-Schlüsselpaar, berechnet per ECDH das gemeinsame Geheimnis und leitet daraus per HKDF Schlüssel und Prüfwert ab. Sein privater Einmal-Schlüssel wird danach verworfen (Forward Secrecy). Ein abgefangener Antwort-Link ist ohne das Gerät des Empfängers wertlos.
Gegen einen Angreifer, der schon den Anfrage-Link austauscht, hilft der Sicherheitscode: ein Fingerabdruck des öffentlichen Schlüssels, den beide Seiten vergleichen können.
Du musst uns nicht glauben – du kannst nachsehen. Dazu gibt’s drei Wege:
curl -s https://siegelnotiz.com | sha256sumWarum die Prüfsumme auf GitHub liegt und nicht hier? Eine manipulierte Seite könnte einfach eine falsche anzeigen. Ein unabhängiger Ort ist deshalb Pflicht.
Quellcode auf GitHub ansehen// 1. Zufälliger 256-Bit-Schlüssel – entsteht nur in deinem Browser const rawKey = crypto.getRandomValues(new Uint8Array(32)); const salt = crypto.getRandomValues(new Uint8Array(16)); // 2. Ableiten: 256 Bit zum Verschlüsseln, 256 Bit für den Prüfwert const bits = password ? await argon2id({ password: rawKey + password, salt, memorySize: 47104, iterations: 2, hashLength: 64 }) : await hkdf(rawKey, salt, "siegel-n"); const key = bits.slice(0, 32); // bleibt im Browser const verifier = sha256(bits.slice(32, 64)); // geht an den Server // 3. Auf feste Größe auffüllen und verschlüsseln const iv = crypto.getRandomValues(new Uint8Array(12)); const ciphertext = await crypto.subtle.encrypt( { name: "AES-GCM", iv }, key, pad(text)); // 4. An den Server geht NUR das hier upload({ ciphertext, iv, salt, verifier, expires }); // 5. Der Schlüssel steckt nur im Link – hinter dem # link = "https://siegelnotiz.com/#n." + id + "." + rawKey;
Schreib uns an security@siegelnotiz.com. Wir antworten schnell und nennen dich auf Wunsch öffentlich als Finder.
Noch bevor sie dein Handy verlässt, wird sie in unlesbaren Zeichensalat verwandelt.
Der Schlüssel zum Entschlüsseln steckt nur im Link. Wir bekommen ihn nie zu sehen.
Beim ersten Öffnen wird die Notiz gelöscht. Wird sie nicht geöffnet, verschwindet sie spätestens nach 8 Stunden.
Verschlüsselt wird auf deinem Gerät mit AES-256 – dem Standard, den auch Banken und Behörden nutzen. Bei uns kommt nur Zeichensalat an. Selbst wenn jemand unseren Server hackt, findet er nichts Brauchbares.
Viele Dienste lassen Nachrichten tage- oder wochenlang liegen. Bei uns ist nach spätestens 8 Stunden alles weg. Je kürzer etwas existiert, desto weniger Zeit hat jemand, es anzugreifen.
Dein Passwort wird mit Argon2 geschützt, einem Verfahren, das Angreifern mit Hochleistungsrechnern das Raten extrem schwer macht. Und nach drei falschen Versuchen ist die Notiz sowieso gelöscht.
Messenger öffnen Links heimlich, um eine Vorschau anzuzeigen. Bei manchen Diensten ist die Nachricht dann schon weg. Bei uns wird erst gelöscht, wenn der Empfänger selbst tippt.
Jede Notiz wird auf eine feste Größe aufgefüllt. So kann niemand erkennen, ob du drei Zeichen oder drei Absätze verschickt hast.
Mit „Sicher empfangen“ kann die Antwort nur auf dem Gerät geöffnet werden, das die Anfrage erstellt hat. Wer den Link abfängt, hat Pech.
Du willst es genau wissen? Wir erklären jedes Detail, inklusive unserer Grenzen.
Wir wollen nicht wissen, wer du bist. Keine Anmeldung, keine Werbe-Cookies, keine Protokolle darüber, wer wann was geöffnet hat. Es gibt nicht mal einen Admin-Bereich, in dem wir irgendetwas sehen könnten.
Siegel kostet nichts, zeigt keine Werbung und verkauft keine Daten. Das soll so bleiben. Aber Server, Domain und Sicherheits-Updates kosten jeden Monat Geld – und dafür sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.
Ob 3 € für einen Kaffee oder mehr: Jeder Beitrag fließt direkt in Betrieb und Sicherheit. Ohne Abo, ohne Konto, ohne Verpflichtung.
Nein. Die Nachricht wird auf deinem Gerät verschlüsselt, der Schlüssel steckt nur im Link. Wir speichern ausschließlich unlesbaren Zeichensalat – und auch den nur, bis er gelesen wird oder abläuft.
Dann könnte er die Notiz öffnen – aber nur einmal. Der echte Empfänger sieht dann „gibt es nicht mehr“ und weiß sofort Bescheid. Schütz die Notiz zusätzlich mit einem Passwort oder nutze „Sicher empfangen“, dann ist ein abgefangener Link wertlos.
Weil eine Nachricht, die nicht mehr existiert, auch nicht geknackt werden kann. 8 Stunden reichen, damit der Empfänger sie öffnet – und sind kurz genug, um Angreifern keine Zeit zu lassen.
Ja, das kann keine Webseite verhindern. Schick deshalb nur Notizen an Leute, denen du vertraust.
Nichts. Alle Funktionen sind kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich über freiwillige Unterstützung – nicht über Werbung und nicht über deine Daten.
Nein. Einfach schreiben, Link verschicken, fertig.